Kann man die New Yorker Börse besichtigen?

Nein. Die New Yorker Börse ist seit 2001 für die Öffentlichkeit gesperrt, sodass es keine öffentlichen Führungen durch den Handelsboden gibt; Sie können sie nur von außen an der Broad Street sehen.

Die Börse ließ nach dem September 2001 keine Besucher mehr zu und hat ihre Besucherhalle nie wieder eröffnet. Heute ist jeder, der die 11 Wall Street betritt, geschäftlich oder für eine private Veranstaltung dort, was bedeutet, dass die Wall‑Street‑Spaziergänge, die Sie online finden, reine Außenführungen sind. Sie sind durchaus interessante Geschichtstouren, bringen Sie jedoch nicht durch die Tür – das sollte man wissen, bevor man bezahlt.

So sieht der Besuch also aus. Die berühmte Seite des Gebäudes, mit den sechs korinthischen Säulen und der darüber hängenden Flagge, liegt zur Broad Street und nicht zur Wall Street. Stehen Sie an der Kreuzung Broad und Wall, sehen Sie die Fassade und die Absperrungen, die diese Blockade seit Jahren vom Verkehr trennen. Die „Fearless Girl“ steht gegenüber. Der „Charging Bull“ liegt ein paar Minuten südlich am Bowling Green und zieht mehr Besucher an als die Börse.

Dann überqueren Sie die Straße. Das Federal Hall in der 26 Wall Street ist kostenlos, wird vom National Park Service betrieben und ist ohnehin das interessantere Gebäude: George Washington legte dort seinen Amtseid ab, und die Rotunde im Inneren lohnt die zehn Minuten. Die Öffnungszeiten variieren je nach Saison, prüfen Sie also vor dem Besuch die NPS‑Angaben.

Wenn Sie bei uns in der John Street wohnen, ist das alles in einem fünf‑ bis achtminütigen Spaziergang nach Süden zu erreichen. Es ist ein guter Stopp am frühen Morgen, bevor die Tourengruppen eintreffen und während die Straßen hier noch ruhig sind. Planen Sie dafür etwa eine halbe Stunde ein und gehen Sie anschließend weiter zur Stone Street für einen Kaffee.

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